Das für Leitmarkierungen eingesetzte Beschichtungssystem besteht im Allgemeinen aus einer weißen Grundierung und einer transparenten Schutzschicht.

Die weiße Grundierung dient als Haftvermittler zwischen Untergrund und Nachleuchtschicht. Gleichzeitig trägt sie als weißer „Reflexionsgrund“ zur Leuchtdichte bei.

Die Nachleuchtschicht bringt, je nach Schichtdicke, d.h. je nach aufgetragener Menge Nachleucht-kristalle, die erforderliche Leuchtdichte im Zusammenspiel mit der anregenden Lichtquelle. Für eine gleichmäßige Leuchtdichte ist eine möglichst einheitliche Schichtdicke anzustreben. Dies wird am besten durch Spritzen, Tauchen oder Gießen erreicht.

Die Schutzschicht ist transparent und hat die Aufgabe, die Oberfläche der Nachleuchtschicht zu-sätzlich gegen chemischen und mechanischen Angriff zu schützen. Im Außenbereich verzögert ein UV-Schutz die Vergrauung UV-empfindlicher Kristalle.

Der Einsatzort und die daraus resultierende Belastung chemischer oder mechanischer Art bestimmen die Auswahl des Bindemittels. Das vorhandene Licht legt Schichtdicke und Typ der Nachleuchtkristalle fest. Die richtige Kombination bestimmt das optimale Ergebnis.

Folgende Bindemitteltypen decken etwa 90 % der Anwendungsbereiche ab:

1- Komp. Acryldispersion - für Wandmarkierungen auf Tapete, Putz, Stein, Holz und schon vorhandener Wandfarbe.

2-Komp. EP-Beschichtung - ist wasserbasierend und daher umweltschonend und gut einsetzbar in Innenräumen. Sie ist wegen ihrer guten Abriebbeständigkeit besonders als Bodenmarkierung auf Beton, Stein, Fliesen und metallischen Untergründen geeignet. Besonders empfohlen im chemischen Nassbereich.

2-Komp. EP-Gießharz - als lösemittelfreies Produkt in dicken Schichten für höchste Leuchtdichte ein-gesetzt, besitzt es auf dem Boden, als Pfeilmarkierung aufgebracht, eine besonders hohe mechanische Festigkeit und chemische Beständigkeit. Es ist daher in sehr stark abriebbelasteten Bereichen wie Bahnhöfe, Industriehallen mit Gabelstaplerverkehr und bei ähnlichen Belastungen einsetzbar.

2-Komp. Polyurethan - für Markierungen auf elastischen, flexiblen Untergründen, wie z.B. Metall, PVC, Holz, für Bereiche mit Säurebelastung am Boden, an der Wand oder auf Geräten, Helmen, Geländern und Treppen.

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